TEST // GORUS MAXIMUS

TEST // GORUS MAXIMUS

Ihr befindet euch in Mitten des Publikums einer gewaltigen Arena. Die Menge jauchzt und jubelt. Der lang ersehnte Tag ist heute gekommen. Fünf der erfahrensten Gladiatorenschulen liefern sich einen blutigen Kampf, um die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen. Der erste Gladiator betritt die Manege. Schließlich wird sein Widersacher bekannt gegeben und ihr wagt es kaum, euren Augen zu trauen. Die Herausforderer schicken einen Strauß in die Arena. Sogleich geht es los und der Strauß stürmt auf den Gladiator zu. Der Kämpfer weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Die Krallen des Vogels sind scharf und der Schnabel ist spitz. Fontänenartig spritzt das Blut in das Publikum. Nun bereut ihr den Platz in der ersten Reihe, ihr schafft es in letzter Sekunde, dem linken Arm des Gladiators auszuweichen, und als ihr die Augen öffnet, steht der Strauß triumphierend mit einem Bein auf dem leblosen Torso des Widersachers. Das Publikum tobt und bricht in schallendes Gelächter aus. Wir schreiben das Jahr 66 vor Christus und ihr befindet euch am blutigsten und grausamsten Ort für Gladiatorenspiele, den die Welt jemals zu Gesicht bekommen hat, dem GORUS MAXIMUS.

GORUS MAXIMUS wurde uns freundlicherweise von INSIDE UP GAMES kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinerlei Einfluss auf unsere Bewertung.

 

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Kloppen mit Karten

GORUS MAXIMUS ist ein Stichspiel, entwickelt von Conor & Dominique McGoey für 1-8 wagemutige SpielerInnen ab 13 Jahren. Das Spiel wurde finanziert durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Eine Partie dauert laut dem Verlag INSIDE UP GAMES durchschnittlich 20-45 Minuten. In dem Spiel schlüpfen die SpielerInnen in die Rolle einflussreicher Bürger. Hierbei versuchen sie, durch ein möglichst blutiges Spektakel, die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen. Dies geschieht im klassischen „Jeder-gegen-Jeden Modus“, im „Team Modus“ oder auch während einer „Solo-Partie“.

 

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GORUS MAXIMUS ist ein kompetitives Stichspiel. Auf den Karten sind unterschiedliche Punktewerte aufgedruckt. Sobald die Karten aufgebraucht sind, werden die Stiche der einzelnen SpielerInnen verglichen, um zu ermitteln, wie viele Punkte erzielt worden sind. Der/die MitstreiterIn mit den meisten Punkten erhält einen Chip, welcher die Gunst des Publikums darstellt. Als siegreich geht der/die SpielerIn hervor, welche/r 3 Partien für sich entscheiden konnte.

 

Auf in die Arena

Zu Beginn von GORUS MAXIMUS wird ermittelt, wie viele SpielerInnen an dem Spiel teilnehmen. Je nach Spieleranzahl werden unterschiedliche Karten aus der Box genommen und gemischt. Danach erhält jeder die gleiche Anzahl an Handkarten. Bei einem Spiel zu zweit ziehen beide SpielerInnen zunächst 10 Karten und erhalten die restlichen Karten erst im Laufe des Spiels.

Nachdem dieser Schritt abgehandelt wurde, beginnt der/die SpielerIn mit dem furchterregendsten Blick. In GORUS MAXIMUS werden die Karten in 5 Farben unterteilt. Jede dieser Farben ist stellvertretend für eine Gladiatorenschule. Der/die StartspielerIm spielt eine beliebige Gladiatorenkarte aus seiner Hand aus. Diese Karte wird sowohl die eröffnende als auch bevorzugte Gladiatorenschule. Das bedeutet, dass Karten dieser Farbe ab sofort als Trumpf gelten.

 

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Der Rest des Spiels besteht grundsätzlich aus dem Bedienen bzw. dem Übertrumpfen von Karten. In dem Spiel gibt es lediglich 2 Ausnahmen, bei denen es den Spielern erlaubt ist, eine zuvor ausgespielte Farbe nicht zu bedienen.

Die SpielerInnen haben keine Karte derselben Farbe, was bedeutet, dass sie nun entweder eine Karte dazu geben oder den Stich übertrumpfen können.

Die SpielerInnen besitzen eine gleiche Zahl in einer anderen Farbe des zuvor ausgespielten Gladiators. Dadurch ändert sich der Trumpf in die Farbe der ausgespielten Karte. Dies ist eine sogenannte Herausforderung und die einzige Möglichkeit, die bevorzugte Gladiatorenschule zu ändern.

 

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GORUS MAXIMUS wird so lange gespielt, bis einer der Mitstreiter 3 Partien gewonnen hat. Eine Partie gilt als gewonnen, wenn die Punktzahl auf den Karten der Stiche, die die SpielerInnen erlangt haben, höher ist, als die Punktzahl der Karten der Kontrahenten. Auf den Karten sind sowohl positive als auch negative Punktzahlen aufgedruckt.

 

Jetzt wird's blutig

Das Spielmaterial von GORUS MAXIMUS besticht durch das auffällige Design der Karten und der Box. Hier wird nicht mit Blut, Eingeweiden oder abgerissenen Körperteilen gespart. Die Box ist Spot UV, was ihr mehr Haptik verleiht und sie hochwertiger erscheinen lässt. Die Box selbst besteht aus dickem Karton und ist auf der Innenseite bedruckt mit den Namen der Unterstützer des Projektes.

Des Weiteren sind in der Box 80 Gladiatorenkarten enthalten, die sich durch das Plastik-Inlay gut verstauen lassen. Zusätzlich bietet das Spiel 8 hochwertige Pokerchips, welche die Gunst des Publikums darstellen. Mithilfe eines Plastikpins und einer Übersichtskarte ist die derzeit bevorzugte Gladiatorenschule jederzeit für die SpielerInnen ersichtlich.

 

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Ebenfalls ist dem Spiel eine „2-Go Box“ beigelegt. Diese bietet die Möglichkeit, eine kleinere Anzahl Karten in ihr zu verstauen, damit das Spiel auch unterwegs gespielt werden kann. Die Pokerchips werden bei dieser Variante durch Gunst-des-Publikums-Karten ersetzt.

Die Anleitung von GORUS MAXIMUS ist gut strukturiert und verständlich geschrieben. Zusätzlich bietet sie viele Abbildungen, die den geschriebenen Text unterstützen. Nach einmaligem Durchlesen der Regeln habe ich das Spiel verstanden und konnte es meinen Mitspielern beibringen. Die Anleitung von GORUS MAXIMUS bietet einige Beispielzüge, wodurch auch letzte Fragen beantwortet werden sollten. Der QR-Code auf der Rückseite der Schachtel führt zu einem 2-minütigem Erklärvideo des Spiels. Zusätzlich beinhaltet GORUS MAXIMUS sowohl Regeln auf Deutsch als auch auf Englisch und Französisch.

Tags: Stichspiel, 1-8 Spieler, Kartenspiel

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