TEST // CORALIA

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kecia meine meinung überschrift

CORALIA ist einfach schön. Das Spiel lebt von der Thematik und der dazu passenden Gestaltung. Für die Zielgruppe der Familienspieler ist es ein locker gespieltes und kurzweiliges Erlebnis. Für die Familie, die am Sonntagnachmittag mal ein neues Spiel ausprobieren will, hat CORALIA allerdings zwei eklatante Haken. Die Anleitung und die Abwesenheit von Spielerhilfen. Wer nicht regelmäßig diverse Spielanleitungen studiert, läuft Gefahr, noch während des Lesens aufzugeben. (Zwar ist eine Kurzspielanleitung beigefügt. Diese hilft aber eigentlich nur beim Regeln auffrischen.) Der Umfang und die Ausführlichkeit der eigentlichen Anleitung suggeriert ein wesentlich komplexeres Spiel, als CORALIA eigentlich ist. Ich würde sogar behaupten, dass die Altersangabe von 10 Jahren zu hoch gegriffen ist und auch 8-Jährige schon Spaß daran haben, ihre Würfel, Kraken und Taucher zu den Riffen zu schicken. Die kleine Forschungsstation, auf der man die Würfel an den nächsten Spieler weiterreichen kann, ist für einige sicher ein nettes Extra. Wir haben die unhandliche Ablage allerdings schon noch einer Runde zur Seite gelegt und die Würfel einfach so weitergereicht.

Alles in allem bleibt zu sagen: Bitte nicht abschrecken lassen! Es lohnt sich, sich durch die Anleitung von CORALIA durchzuarbeiten. Das Spiel ist wirklich nicht schwer und wenn man erstmal losgespielt hat, ist CORALIA ein sehr flüssiges Spiel. Es überzeugt nicht nur durch die wunderschöne Optik, sondern hat auch einen simplen, aber abwechslungsweichen Spielmechanismus. Natürlich ist Glück dabei, denn es wird gewürfelt und von Kartenstapeln gezogen. Doch bei nur 30 Minuten Spieldauer kann man bei Würfel- und Kartenpech einfach noch eine zweite Partie spielen.

 

coralia wertung

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Bilder vom Spiel

Tags: 30 Minuten, Würfelplatzierung, Set sammeln, Familienspiel, 2-4 Spieler

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