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TEST // DRAFTOSAURUS

TEST // DRAFTOSAURUS

In DRAFTOSAURUS errichten 2-5 Spieler einen Dinosaurier-Park, indem sie die Gehege möglichst passend mit urzeitlichen Tieren bestücken. Das Spiel wurde vom Autorenquartett Antoine Bauza, Corentin Lebrat, Ludovic Maublanc und Théo Rivière erdacht. Es lässt sich gut in der Familie spielen und 2-5 Spieler können sich an den schnellen Runden von gerade einmal 15 Minuten beteiligen. Wir haben es in der Familie getestet und berichten nun, was vom Spiel erwartet werden darf.

 

infos spiel

Das Spiel wurde uns vom Schweizer Verlag Board Game Box zur Verfügung gestellt. Auf unsere Wertung hat das keinen Einfluss.

 

Spielaufbau

Dieser ist denkbar einfach gestaltet: Jeder Spieler erhält ein Tableau, das im Grundspiel auf die Sommerseite gelegt wird. Die Anzahl der Dinos im Beutel wird an die Spielerzahl angepasst. Ein Startspieler wird bestimmt (der jüngste Spieler der Runde), der den einzigen Würfel im Spiel erhält. Nun ziehen alle Spieler verdeckt sechs Saurier aus dem Beutel, ohne sie zu zeigen und das Spiel kann starten.

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Der Spielablauf

Das Spiel ist in zwei Phasen aufgeteilt. Die Phasen sind inhaltlich identisch, bedeuten nur, dass erneut sechs Saurier gezogen werden und in der zweiten Phase ausgespielt werden. Doch wie funktioniert das Ausspielen eigentlich?

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Der Startspieler würfelt den Regelwürfel. Nun müssen sich alle anderen Spieler an das Würfelergebnis halten. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Dinosaurier nur im Waldgebiet oder auf der Ebene platziert werden dürfen. Es dürfen nur leere Gehege verwendet oder es müssen Gehege mit einem T-Rex gemieden werden. Als letzte Alternativen gibt es noch „Beim Cafè“ und „Bei den Toiletten“, was jeweils definiert, auf welcher Seite des Tableaus Tiere platziert werden dürfen. Der Spieler der gewürfelt hat, darf überall platzieren.

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Haben dies alle Spieler gemacht, werden verbliebene Saurier und der Würfel nach links weiter gereicht. Dann beginnt die nächste Runde, der neue Inhaber des Würfels würfelt und alle Spieler platzieren, den Regeln konform.

Was das Spiel spannend macht, sind die Gehege. Es gibt unterschiedliche Varianten von Gehege, die nur nach bestimmten Regeln besetzt werden dürfen. Zum Beispiel darf ein Gehege nur mit unterschiedlichen Urzeitwesen besetzt werden - je mehr letztlich enthalten sind, desto mehr Punkte gibt es dafür. Im Gegenzug gibt es ein Gehege, in dem nur eine Gattung untergebracht werden will. Dann gibt es noch Pärchen-Gehege, die pro Paar Punkte einbringen, oder „die Insel des Einzelgängers“, der allein im Park vertreten sein will. Die Rückseite des Tableaus enthält etwas anspruchsvollere Gehege und eignet sich für erfahrenere Spielrunden.

Nach 12 Runden sind die zwei Phasen vorbei, nun wird gezählt, wer wie viele Punkte mit seinen Gehegen gesammelt hat. Das Spiel endet.

 

Tags: Draften, 10-15 Minuten, Würfel, Gleichzeitiges Spielen, Sets erstellen, 2-5 Spieler

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