TEST // KING OF TOKYO DARK EDITION

TEST // KING OF TOKYO DARK EDITION - Fazit + Wertung Dennis + Bilder

 

meine meinung überschrift dennis

Das ursprüngliche KING OF TOKYO gehört zu meinen Lieblingsspielen. Egal, ob 1. oder 2. Edition. Es ist ein unglaublich simples, vielseitiges Spiel, mit dem man in nahezu jeder Spielrunde großen Spaß haben kann. Die DARK EDITION behält das bei. Größtenteils.

Die mechanische Änderung in der DARK EDITION, die Bosheitsleiste, ist im Prinzip eine Integration der POWER UP-Erweiterung. Einerseits finde ich es sehr gut, dass eine solche Erweiterung in ein Grundspiel integriert wird, denn nur noch selten spiele ich ohne. Andererseits mag ich die POWER UP-Erweiterung thematisch lieber. Mehr dazu aber später. Die Mechanik passt aber absolut in das Grundspiel und bereichert es deutlich.

Die Komponenten sind sehr ähnlich zur... „Bright Edition“ (ich nenn sie jetzt einfach mal so). Mein persönliches Highlight der DARK EDITION: Die blitzförmigen Energietoken. Die beseitigen nämlich den visuellen Widerspruch, den die kleinen Energiewürfelchen der ursprünglichen Edition verursacht haben. Auf den großen Würfeln ist ein Blitzsymbol, nun bekommt man auch blitzförmige Token und kann damit Karten kaufen, deren Preis ebenfalls mit dem Blitzsymbol angegeben ist. Ganz intuitiv verständlich, sehr, sehr sinnvoll. Gerade in Runden mit Wenigspielern macht das einen großen Unterschied.

 

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Bekannte, gut funktionierende Mechaniken, sogar noch verfeinert und sinnvoll eingebunden, dazu verbesserte Komponenten – warum feiere ich die DARK EDITION nicht rauf und runter? Ganz einfach: Ich mag den Stil der „Bright Edition“ so viel lieber. KING OF TOKYO ist für mich ein leichtes, humorvolles Spiel. Auch wenn es durchaus Take That!-Elemente hat, sind es doch sympathische Comic-Kaiju, die sich gerade gegenseitig eins auf die Rübe geben. Dieser Charme geht für mich bei der DARK EDITION völlig verloren. Für mich will sie einfach zu dunkel, böse und „edgy“ erscheinen. Ja, die Anspielungen auf alte Horrorfilme sind tatsächlich sehr liebevoll. Und zahlreich, da hatte jemand viel Spaß beim Design. Leider ist all diese Mühe bei mir vergebens, ich ziehe klar die etwas albernere, comichaftere, ja irgendwie unbeschwertere und kindlichere  Optik der „Bright Edition“ vor.

 

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Natürlich ist das eine rein subjektive Geschmacksfrage. Wer KING OF TOKYO noch nicht hat, macht mit der DARK EDITION nichts verkehrt, wenn das dunkle Design nicht stört. Wer KING OF TOKYO schon besitzt, braucht meiner Meinung nach nicht auch noch die DARK EDITION. Die Blitztoken, die sollte man sich besorgen oder von einem freundlichen Menschen, der im Besitz eines 3D-Druckers ist, anfertigen lassen - ein supergutes Upgrade. Ich werde auch mal austesten, die Aktivierung der Bosheitsleiste (drei Einsen würfeln) als Bedingung für die POWER UP-Karten (drei Herzen würfeln) zu adaptieren. Das könnte gut funktionieren und interessantere Entscheidungen in den Spielfluss bringen.

Eins ist aber gesetzt: Ich bleibe bei meiner freundlichen, knallbunten KING OF TOKYO-Version.

 

king of tokyo dark edition 2 meinung

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Bilder vom Spiel

Tags: TSD20, Take That!, 30 Minuten, Japan, 2-6 Spieler, Science Fiction, Fantasy, Würfelspiel

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