TEST // STELLAR

TEST // STELLAR

Bereits beim Auspacken sticht die tolle Optik von STELLAR ins Auge. Die hochwertigen Darstellungen unseres Weltalls und das ansonsten dezente, aber stilvolle Design verleihen dem Spiel sofort eine besondere Atmosphäre. Gut können wir uns in den Jungen hineinversetzen, der neugierig in das Teleskop schaut, begierig, Neues zu erfahren.

Glücklicherweise bietet STELLAR aber neben der Optik auch eine ausgeklügelte Spielmechanik. Im Prinzip besteht das Spiel mit dem Teleskop und dem Notizbuch aus zwei einfachen Minispielen. An Komplexität gewinnt STELLAR durch den cleveren Kniff, dass die erste ausgespielte Karte bestimmt, welche zweite Karte ausgelegt werden muss. Dies verlangt vorausschauende Planung.

stellar 30

Dabei müssen immer wieder Entscheidungen getroffen werden. Starte ich im Teleskop mit einer neuen Art Himmelskörper, sichere mir dafür aber die meisten Sterne in einem Bereich? Spiele ich die Karte, die perfekt zur Spielsituation passt und nehme dafür in Kauf, dass eine zufällige Karte im Anschluss gespielt werden muss?

Solche Überlegungen halten über die gesamt Spielzeit die Spannung aufrecht. Dabei spielt Glück natürlich eine Rolle, steht aber nicht im Vordergrund. Zudem können aufmerksame Spieler dem Gegner gute Karten wegschnappen und dem so entgegenwirken. Leider beschränkt sich die Interaktion hierauf.STELLAR ist ein schönes, unterhaltsames Kartenspiel für zwei Personen. Uns hat die ruhige Atmosphäre und die Optik sehr angesprochen. Die Regeln sind einfach, dennoch sind die Züge fordernd, ohne dabei zu überfordern. Somit bietet sich das Spiel sehr gut nach einem anstrengenden Arbeitstag an.Das Spiel ist unseres Wissens bisher nicht auf Deutsch erschienen. Da das Spiel an sich aber Sprach-neutral ist, stellt dies kein größeres Problem dar. Allerdings sind die schönen Hintergrundinformationen dann womöglich nicht verständlich.

 

Wertung zum spiel

 

banner fantasywelt jetzt kaufen

 

Bilder vom Spiel

Tags: 30 Mnuten, Set sammeln, Weltraum, 2 Spieler, Kartenspiel, TSD20

unser wertungssystem

unterstütze uns

genderneutral

Bedingt durch einen besseren Lesefluss hat sich unsere Redaktion, in der viele Frauen sind, darauf geeinigt zukünftig nur noch die männliche Form anzuwenden. Diese richtet sich ausdrücklich an jedes Geschlecht. Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen.