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Marrakesh | erster Eindruck des neuen Expertenspiels von Stefan Feld

Marrakesh | erster Eindruck des Expertenspiels von Stefan Feld

Das neue Expertenspiel ,,Marrakesh“ von Stefan Feld richtet sich an 2 bis 4 Personen ab 14 Jahren. Es ist das 4. Spiel der neu erschienenen Stefan Feld City Collection von Queen Games. In 90 bis 120 Minuten bauen die Spielenden ihre Engine in elf unterschiedlichen Zonen in Marrakesh auf, wenn die dafür benötigten Tokens, die zuvor durch den Würfelturm müssen, nicht steckenbleiben. Die Deluxe Version bietet zusätzlich noch einmal viel Holzmaterial. Wir konnten das Spiel bei dem Queen Games Pressetag spielen

 

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Meinung von Marisa

Marrakesh ist das große neue Stefan Feld Spiel innerhalb der City Collection und für mich das Highlight der Reihe. Aus 12 unterschiedlich farbigen ,,Keshis“ (Holzklötzchen) werden von jeder Person zu Beginn jeder Runde drei gewählt, in den Würfelturm geschmissen und die Keshis, die  unten rauskommen (es bleiben auch welche hängen) dürfen dann in Zugreihenfolge genommen und auf dem Plan in Aktionen umgewandelt werden. Ärgerfaktor inklusive, wenn ich meine geplanten Aktionen nicht machen kann, weil andere vorher meine Keshis aus dem Turm nehmen. „Marrakesh“ ist sehr verzahnt mit schönen Kettenzügen und Synergien, interessantem Engineaufbau und vielen Möglichkeiten, zu punkten. Schade, dass das Spiel im Vorfeld der Spiel in Essen so wenig Erwähnung findet. Es ist meiner Meinung nach für jeden Eurogame-Fan einen Blick wert!

 

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Meinung von Björn

„Marrakesh“ konnte ich direkt zu Beginn spielen und war sehr froh darüber. Auf den ersten Blick wurde ich durch die Vielzahl an Gebieten, Aktionen und Leisten erschlagen. Nach einer langen und sehr guten Erklärung brauchte es jedoch nur wenige Züge, um den innovativen Rundenablauf wirklich verstanden zu haben. Die zahlreichen Möglichkeiten werden hier aus meiner Sicht sehr gut miteinander kombiniert. Ein plötzlicher Mangel an Ressourcen zum falschen Zeitpunkt wird zwar bitter bestraft, aber es gibt auch gegensätzliche Mechanismen. Kann man beispielsweise eine geplante Aktion nicht durchführen, so kann man jederzeit für den eingesetzten Arbeiter auch einen neuen Keshi erhalten. Dieser verstärkt dann in den kommenden Runden die verpasste Aktion.

Ein Highlight des Spiels ist zweifelsfrei der Würfelturm, welcher einzelne Keshis zurückhalten kann und erst später wieder frei gibt. Das so eingebrachte Zufallselement wirkte auf mich sehr erfrischend und einem reinen Planen des optimalen Zuges entgegen. Die Interaktion mit den Mitspielenden beim Auswählen der Keshis birgt eine kleine Ärger-Komponente, welche bei uns zu sehr unterhaltsamen Momenten führte.

Meines Erachtens entfaltet „Marrakesh“ vermutlich erst ab der zweiten oder dritten Partie das volle Potential. Für mich ein sehr gutes Spiel mit innovativ verzahnten Mechanismen.

 

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