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Meinung // Spielend für Toleranz – Gegen Rassimus und Fremdenfeindlichkeit

Geschrieben von Daniel Krause.

Spielend für Toleranz – Gegen Rassimus und Fremdenfeindlichkeit

„Wer ist ein Fremder?“ – jemand, mit dem man noch nie gesprochen hat, mit dem man noch nichts zuvor im Leben bewusst etwas zu tun hatte. Fremdsein hat also nichts mit Hautfarben und Nationalität zu tun – vielmehr mit der subjektiven Wahrnehmung.

Seit ich Brettspiele spiele, habe ich schon so oft mit Fremden an einem Tisch gesessen und gespielt. Einige davon sind nun Bekannte und Freunde, die ich schätze und nicht missen möchte. Bald ist die Spiel in Essen, dann werde ich wieder ganz oft mit Fremden an einem Tisch sitzen, mit ihnen auf Englisch oder Deutsch sprechen und ich werde dabei keine Angst haben. Warum auch?

Nur weil jemand fremd ist, muss er/sie nicht automatisch gefährlich sein. Weil der/die Fremde aus einem fernen Land stammt, ist es trotzdem ein Mensch mit einer eigenem Charakter und Eigenschaften. Diese kann ich dann mögen oder auch nicht, ganz genauso wie beinen Nachbarn…

Brettspiel verbinden und genau deswegen schätze ich sie so sehr. Spiele bringen Menschen in Kontakt und können aus Fremden Bekannte machen, zeigen immer wieder im Kleinen, was im Großen selbstverständlich sein sollte: Ein fairer wertschätzender Umgang miteinander ohne Angst und Vorurteile. Auch wenn uns Vorurteile als Menschen helfen die Welt zu sortieren, ist es wichtig diese immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und zu hinterfragen.

Was im Moment in Deutschland und anderen Ländern passiert ist eine Bewegung hin zum Populismus, hin zu einfachen vermeintlichen Antworten auf komplexe Herausforderungen. Im Prinzip läuft es immer auf die gleich Botschaft hinaus: Die Ausländer / Flüchtlinge haben die Schuld. Die Medien lügen und die Politik ist korrupt.

Im Moment ist es eine kleine Bewegung, die absolut nicht das wiederspiegelt, was die Mehrheit denkt, fühlt und will. Gefährlich ist es trotzdem, denn es wird wieder salonfähig, rechtes Gedankengut offen zu äußern. Das passiert ganz subtil, fängt auf WhatsApp als vermeintlicher Witz an und hört bei einigen Volksparteien auf, die schon ihre Sprache abwandeln.

Wer sich zum Beispiel mal damit beschäftigt was rechtspopulistische Parteien im Moment antreibt, der wird schnell verstehen, dass es alles ist, aber kein Witz.

Sehr aufschlussreicher Artikel auf heise.de

Deswegen weiche ich nun ab von dem Prozedere, immer nur gute Nachrichten zu veröffentlichen und eine kleine Nische zu bieten, die sich fast nur mit positiven Dingen beschäftigt. Auch Brettspiel-News.de schließt sich der Aktion „Spielend für Toleranz“ mit ganzem Herz und Überzeugung an. Wem das nicht passt, der muss die Seite ja nicht mehr besuchen – gibt dann ja genug Alternativen…

Zahlreiche weitere Blogs und Webseiten haben sich bereits angeschlossen und bieten endlich einen Widerstand aus der Mitte Deutschlands. Wenn also das nächste Mal eine vermeintlich lustige Äußerung über Fremde oder Ausländer kommt, seid mutig und hinterfragt die Äußerung, seid unbequem und weltoffen. Seid freie Bürger, die für ihre Freiheit und für die unserer Mitmenschen einstehen, denn die Würde des Menschen ist in Deutschland unantastbar.

weitere Infos zur Aktion

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