Le Havre von Uwe Rosenberg: Neuauflage erscheint 2017

Le Havre von Uwe Rosenberg: Neuauflage erscheint 2017

Der Klassiker von 2008 “Le Havre” wird in überarbeiteter Neuauflage 2017 neu erscheinen. Dabei wurden sowohl das Material, als auch die Spielregeln (leicht) überarbeitet. So können auch Spieler, die das Original nicht kennen im März oder April zum Industriemagnaten aufsteigen.

Das Spiel ist für 1-5 Spieler ab 12 Jahren und richtet sich eher an Vielspieler. Eine Partie dauert zwischen 90 - 180 Minuten. In der Box der Neuauflage stecken sowohl die Kartenerweiterung „Le Grand Hameau“ als auch das Promo-Kartendeck. Außerdem wurde die Anleitung leicht überarbeitet um einen leichteren Einstieg in das Spiel zu ermöglichen. Abgerundet wird das ganze dadurch, dass auch das Material an der einen oder anderen Ecke nochmal angefasst und optimiert wurde. Augenscheinlichste Änderung ist hierbei, dass wir aus dem Mehrteiligen Spielplan (wie auch schon in der „Agricola“ Neuauflage) einen Faltplan gemacht haben, der sowohl das Aufbauen erleichtern, als auch die Stabilität auf dem Tisch erhöhen sollte.

Die Meldung vom Verlag

Die Stadt Le Havre hat den zweitgrößten Hafen Frankreichs (nach Marseille). Außer durch ihre Größe besticht die Stadt auch durch ihren ungewöhnlichen Namen. Die im 12. Jahrhundert aus dem Niederländischen übernommene Bezeichnung „Le Havre“ bedeutet „Der Hafen“, ist inzwischen aber veraltet und wurde durch „Le Port“ verdrängt. Das Spielprinzip von „Le Havre“ ist einfach. Der Zug eines Spielers besteht aus zwei Teilen: Erst verteilt er den Warennachschub auf die Angebotsfelder, danach führt er eine Aktion aus. Bei dieser Aktion hat er die Wahl, entweder alle angebotenen Waren der gleichen Sorte von einem Angebotsfeld zu nehmen oder die Funktion eines der ausliegenden Gebäude zu nutzen. Über Gebäudeaktionen verarbeiten die Spieler gesammelte Waren weiter, verkaufen sie oder nutzen sie zum Bau eigener Gebäude und Schiffe. Gebäude sind sowohl Investitionsmöglichkeit als auch Einnahmequelle, weil für die Nutzung fremder Gebäude eine Gebühr gezahlt werden muss. Schiffe dagegen werden vornehmlich zur Nahrungsbeschaffung benötigt, um die Versorgung der Arbeiter sicherzustellen. Nach insgesamt sieben Spielzügen ist eine Runde beendet: Die Spieler erhalten in einer Erntezeit landwirtschaftliche Produkte und müssen ihre Arbeiter ernähren. Nach einer bestimmten Anzahl von Runden darf jeder Spieler noch eine Schlussaktion durchführen, dann endet das Spiel. Die Gebäude und Schiffe besitzen einen Vermögenswert, der zum Bargeld hinzugezählt wird. Wer am Ende über das größte Vermögen verfügt, gewinnt das Spiel.

Viel muss man zu „Le Havre“ eigentlich nicht mehr sagen. Seit 2008 weiß dieser Klassiker bereits Spieler auf der ganzen Welt zu begeistern und wird im Bereich des Worker-Placements durchaus mit seinem ein Jahr älteren Bruder „Agricola“ auf eine Ebene gestellt. Die dynamische Entwicklung des Spiels, die daraus resultiert, dass von Spielern gebaute Gebäude auch gleichzeitig die Aktionsvielfalt erhöhen und die immer wieder spannende Entscheidung welches der gerade verfügbaren Gebäude man denn bauen möchte, wissen dabei auch heute noch zu begeistern.

Es wird also Zeit den Mantel des Industriemagnaten wieder überzuwerfen und sich zum erfolgreichsten und wohlhabendsten Mitbürger von Le Havre aufzuschwingen!

Quelle

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