Test | Sniper Elite

Test | Sniper Elite

TEASER

 

infos zum spiel

Rebellion Unplugged hat uns "Sniper Elite" freundlicherweise für eine Rezension zur Verfügung gestellt.
Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung!

Aus der Deckung

Mit einigen wenigen Gegenständen ausgestattet betritt der einsame Scharfschütze an einem unbekannten Startpunkt das Spielbrett. Dabei stehen zwei unterschiedliche Spielpläne zur Auswahl, die ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich bringen. Zwei Karten legen die Ziele für den Sniper fest, die es möglichst unentdeckt zu erreichen gilt. Für jedes davon, stehen nur zehn Runden zur Verfügung. Das bedeutet eine Partie erstreckt sich über 10-20 Runden. In seinem Zug darf der Schütze sich bewegen, eine Ausrüstungskarte spielen und eine weitere Aktion ausführen. Letzteres umfasst das Schießen auf eine gegnerische Figur, das Durchsuchen eines nummerierten Feldes oder schlicht das Erreichen eines seiner zwei Ziele.

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Seine Bewegung markiert der Scharfschütze auf einem geheimen Spielplan. Er darf sich zwischen 0 und 3 Felder weit bewegen. Felder mit Gegnern sind tabu. Wenn er Felder betritt oder durchquert, die an einen Soldaten angrenzen und seine Bewegung insgesamt weiter als ein Feld ist, muss der entsprechende Mitspielende informiert werden, dass der Soldat etwas gehört hat.

Das Kerngeschäft dieses Scharfschützen ist aber natürlich die zielgenaue Zustellung von Präzisionsgeschossen in Faschistenkörper. Um das zu bewerkstelligen, wird ein Beutel mit Markern verwendet. Darin sind Plättchen für Treffer, Fehlschüsse und Lärm enthalten. Vor einem Schuss sagt der Schütze wie viele Marker er ziehen möchte. Für jedes Feld zwischen ihm und seinem Ziel und das Zielfeld muss er einen Treffer aus dem Beutel ziehen, damit der Schuss sein Ziel trifft. Er muss immer die angesagte Anzahl aus dem Beutel ziehen, auch wenn er schon genügend Treffer gezogen hat. Bei zwei oder mehr Lärmplättchen, verrät er damit seine aktuelle Position und zieht er insgesamt fünf Fehlschuss- und Lärmplättchen aus dem Beutel, geht der Schuss daneben. Da er selbst nur zwei Lebenspunkte besitzt, ist es mehr als ungünstig, wenn die Soldaten seine Position kennen. Schießen birgt also ein hohes Risiko und sollte bedacht eingesetzt werden.

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Bestehend aus drei Trupps zu jeweils zwei Soldaten und einem Offizier, verfolgen die sogenannten Verteidiger die Schritte des Scharfschützen mit einer größeren Aktionsauswahl. Jede Runde führen sie bis zu zwei Aktionen aus, wobei eine Figur dieselbe Aktion nicht doppelt ausführen darf. Sie bewegen sich, ermitteln ob sich der Scharfschütze im eigenen Sektor befindet, durchsuchen Felder oder attackieren den vermeintlichen Gegner auf ihrem Feld. Die Offiziere können bis zu zweimal im Spiel ihre Spezialfähigkeit nutzen. Diese werden bei Spielbeginn gewählt. Sollten Figuren vom Sniper getötet worden sein, können sie durch eine Aktion zurück ins Spiel gebracht werden. Ein Koordiniertes Vorgehen macht es dem Scharfschützen schwer zu gewinnen und ist daher das beste Mittel um zu gewinnen.

Tags: Deduktionsspiel, 1-4 Personen, 40-70 Minuten

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