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REZENSIONEN // Wie eine Rezension entsteht

REZENSIONEN // Wie eine Rezension entsteht

Neben täglichen News und Magazin-Beiträgen stellen die Rezensionen das Herzstück der BRETTSPIEL NEWS dar. „Jeden Tag nach Möglichkeit einen Test“ lautet unser Motto, das wir seit Ende der SPIEL’19 verfolgen. In diesem Beitrag zeigen wir euch, wie eine Rezension entsteht und welche Arbeit in jedem Tag BRETTSPIEL NEWS steckt.

 

Wir sind nicht käuflich

Ein klares Statement gleich vorab: Wir verkaufen keine positiven Wertungen. Der Redakteur, der das Spiel testet, hat beim Bewerten freie Hand im Rahmen unserer Bewertungsregeln. Dabei ist es egal, welche Werbepartner wir haben. Es gibt bei den BRETTSPIEL NEWS keine käuflichen Testberichte und es wird sie unter der aktuellen Leitung auch nicht geben. Die Redakteure erhalten kein Geld für ihre Arbeit. Als Gegenleistung für die Abgabe einer Rezension dürfen sie das besprochene Spiel behalten. Bei Prototypen teils noch nicht einmal dies, da diese oft noch an andere Medienvertreter weitergesendet werden. Wir schreiben aus der Freude am Spielen und am Rezensieren von Spielen ohne finanzielle Interessen. Einnahmen aus Werbebannern dienen zum Decken der nicht unbedeutenden Unkosten und was übrig bleibt, wird in neue Spiele investiert, die wir euch dann wieder in neuen Rezensionen vorstellen können.

 

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Transparenz ist uns wichtig

Bei jeder Rezension geben wir an, ob das Spiel gekauft oder kostenlos zur Verfügung gestellt worden ist. Wir schauen uns alles an, was interessant aussieht und prüfen die Spiele auf Herz und Nieren bis wir zu einer Wertung kommen. Auch wenn wir gute Beziehungen zu Verlagen pflegen, werten wir unabhängig von Sympathien.

 

Der Start eines langen Prozesses

Wenn ihr eine Rezension bei den BRETTSPIEL NEWS lest, hat diese einen langen Arbeitsprozess hinter sich. Dazu gehört das Verteilen der Spiele, das ausführliche Spielen, das Schreiben der Rezension, das Erstellen der Bilder, das Redigieren, die redaktionelle Überprüfung, das Einstellen und als letzten kleinen Schritt das Freischalten. Ein langer Weg vom Erhalten des Spiels bis zum Freischalten für unsere Leser, an dem viele Köpfe beteiligt sind. Unsere Redaktion besteht aktuell (Stand: August 2020) aus über 20 Personen.

 

wertschaetzung

 

 

Wertschätzende Behandlung der Arbeit von Autoren und Verlage

Nachdem ein Spiel in der Redaktion eintrifft, wird der Inhalt zunächst abgelichtet, damit wir euch vorab einen Überblick über das Spielmaterial geben können. Bei der Verteilung wird das Spiel anhand der Vorlieben der Redakteure zugeteilt. Eine weniger gute Bewertung sollte niemals dadurch entstehen, dass der Redakteure mit dem Genre nichts anfangen kann. Schließlich stecken die Autoren, Redakteure und Verlage viel Arbeit in die Entwicklung eines Spiels und wir wollen dieser Arbeit am Ende des Tages gerecht werden. Ist alles zugeordnet, werden Pakete mit in der Regel 2-3 Spielen gepackt und an die Redakteure versendet.

 

spielen spielen spielen

 

Lasst das Spielen beginnen…

Nachdem die Spiele beim Redakteur angekommen sind, vereinbart er mit der Redaktionsleitung Termine, wann welcher Test abgeliefert wird. In der Regel besteht hier kein zeitlicher Druck, so dass hinreichend Zeit für ausreichend Spielrunden eingeplant werden kann. Anschließend beginnt die Arbeit: Regeln lesen und verinnerlichen, sie den Mitspielern erklären und spielen, spielen, spielen. Sind ausreichend Runden gespielt, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können, geht es los mit dem kreativen Kernprozess – dem Verfassen der Rezension.

 

es gibt regeln zu beachten

 

Es gilt Regeln zu beachten

Beim Inhalt der Texte haben die Redakteure weitgehend freie Hand. Allerdings gilt es, die Struktur für Rezensionen einzuhalten und die eine oder andere Vorgabe zu beachten. Neben dem Text müssen die Redakteure auch noch Bilder vom Spiel anfertigen, auch hier gibt es Regeln, die den Rahmen für Bilder vorgeben. Zu guter Letzt gilt es noch, eine Excel-Tabelle auszufüllen, aus der die Info- und Wertungsgrafiken generiert werden.

 

Passt alles zusammen?

Nach der Abgabe wird der Text von der Redaktionsleitung inhaltlich überprüft und dabei großes Augenmerk auf die Schlusswertung gelegt. Vor allem bei sehr hohen Bewertungen (ab 90) bzw. sehr niedrigen Bewertungen (unter 10) wird zwischen Chefredaktion und Redaktionsleitung abgestimmt, ob diese außerordentlichen Bewertungen hinreichend begründet sind. Ist dies nicht der Fall, wird der Redakteur gebeten, den Text noch einmal zu überarbeiten, respektive die Wertung an den Text anzupassen.

 

viel arbeit

 

 

Optimierung und Korrektur

Passt der Inhalt, geht der Text zum Redigieren, damit ihr beim Lesen über möglichst wenige Fehler stolpern müsst und alles möglichst flüssig gelesen werden kann. Nach einer Bearbeitung der Bilder und dem Erstellen der Info- und Wertungsgrafiken wird das komplette Material von der Redaktionsleitung an unser Publishing-Team versendet und von diesem dann online gestellt.

 

Wie wir zu den Wertungspunkten kommen

Kommen wir zum Ende noch zu einem wichtigen Aspekt bei unseren Rezensionen: die Wertung. Unsere Wertungen inklusive Bewertungszahl sollen euch abschließend noch einmal Kernpunkte aus der Rezension aufzeigen und ein Gesamturteil geben. Jede Bewertungszahl ist dabei Teil von klar definierten Wertungsbereichen. Damit ihr nachvollziehen könnt, was welcher Zahlenwert für eine Bedeutung hat, haben wir hier eine Übersicht erstellt, die das verdeutlicht:

 

Wertungsgrafik

 

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genderneutral

Bedingt durch einen besseren Lesefluss hat sich unsere Redaktion, in der viele Frauen sind, darauf geeinigt zukünftig nur noch die männliche Form anzuwenden. Diese richtet sich ausdrücklich an jedes Geschlecht. Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen.