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innoSPIEL 2022

innoSPIEL 2022 | Nominierungen bekanntgegeben

Mit dem innoSPIEL-Preis zeichnet der Friedhelm Merz Verlag jährlich Spiele mit innovativen Elementen aus. Als Nachfolger der „Essener Feder“ wird dieser Preis seit 2017 von einer Jury vergeben. Vor kurzem wurden die Nominierungen bekanntgegeben, der Preisträger wird auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Messe SPIEL ’22 gekürt.

 

Die nominierten Spiele 2022:

Echoes:

„Echoes“ von Matthew Dunstan und Dave Neale, erschienen bei Ravensburger. Es ist für 1-6 Personen ab 14 Jahren und hat eine Spielzeit von 60 Minuten. Der Preis beträgt ca. 10 Euro. Die großformatigen Karten können wir mittels einer eigens entwickelten App scannen, um den Bildern Töne zu entlocken. Diese Audiofragmente müssen wir in die richtige Reihenfolge bringen, um den Fall zu entschlüsseln. HIER geht es zu umserem Test zu „Echoes: Der Mikrochip“.

Begründung der Jury: 

„Echoes“ verbindet auf gelungene Weise die sehr schön gestalteten Karten mit der hervorragend produzierten App. Innovativ aber ist, wie aus dem Spiel ein zusammenbaubares Hörspiel wird, das im Kopf ein ganz eigenes Kino entstehen lässt. „Echoes“ ist ein akustisches Puzzle, das seine Geschichte über Audiofragmente in herausragender Studioqualität erzählt. Es bringt alle Mitspielenden zum Schweigen und zum Reden – wenn die mal kürzeren, mal längeren Tonschnipsel gemeinsam angehört werden und darüber diskutiert wird, an welche Stelle der Story sie wohl gehören mögen.

 

HEY YO:

„HEY YO“ von Takashi Saito,erschienen bei Oink Games. Es ist für 2-10 Personen ab 8 Jahren und hat eine Spielzeit von 15 Minuten. Der Preis beträgt ca. 16 Euro. Sobald die mitgelieferte Rhythmusmaschine läuft, müssen wir im Rhythmus des Beats unsere Karten auslegen und aneinanderreihen.

Begründung der Jury: 

Seit Jahren ist es immer wieder wundersam, was alles in die Schachteln von Oink Games passt. So exakt bemessen wie der Inhalt der Schachteln sind auch die Spiele, die darin stecken. Zwei Linien, vier verschiedene Symbole auf den Karten und eine kleine Rhythmusmaschine – mehr braucht es nicht für „HEY YO“. Die mitgelieferte Mini-Boombox gibt den Rhythmus vor, in dem die Karten abzulegen sind. Dadurch entsteht ein Flow und die Mitglieder der antretenden Teams passen sich der Musik aus der kleinen Box an. „HEY YO“ lässt auch unmusikalische Menschen plötzlich im Takt wippen und ihre Kartenablage an diesen Beat anpassen. Zur Ausstattung des Spiels gehört neben dem Lautsprecher auch ein klug gemachter Wertungsblock, der uns bei der Punkteverteilung gut anleitet und uns eine Menge Arbeit abnimmt. Ein sehr stimmiges Paket.

 

Wonder Book:

„Wonder Book“ von Martino Chiacchiera und Michele Piccolini, erschienen bei dV Giochi und Abacusspiele. Es ist für 1-4 Personen ab 10 Jahren und hat eine Spielzeit von 60-90 Minuten. Der Preis beträgt ca. 65 Euro. In dem kooperativen Spiel sprechen sich die Spieler und Spielerinnen über die Reihenfolge ihrer Aktionen ab. Sie spielen auf und in dem Buch, aus dem ein markanter Pop-Up-Baum ragt. Weitere Pop-Up-Elemente kommen nach und nach ins Spiel und lassen Interaktion auf vielfältige Art und Weise zu. HIER geht es zu umserem Test zu „Wonder Book“.

Begründung der Jury: 

Der Baum ist der Hingucker in „Wonder Book“. Die mächtige Pop-Up-Krone überragt das namensgebende Buch und den Spieltisch und ist doch kein optischer Selbstzweck. Der Baum bietet viele Funktionen, ist sehr gut in das Spiel integriert und bietet eine hohe Interaktion mit dem Spielplan. Dazu bieten die sechs Kapitel einen abwechslungsreichen Spielverlauf, der von einer großen Entscheidungsvielfalt der Spielerinnen und Spieler lebt. Ihre Entscheidungen haben einen deutlichen Einfluss auf den Verlauf von Spiel und Geschichte. Die Art und Weise, wie die Reihenfolge der Aktionen in der Spielgruppe diskutiert werden kann, sorgt für eine Vielzahl von Alternativen im Spielverlauf.

 

Quellen:

innoSPIEL

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