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Test: Portal – Das nicht kooperative Kuchenerwerbsspiel, Rezension, ADC Blackfire Entertainment

Bewertung: 5 / 5

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"Portal - Das nicht kooperative Kuchenerwerbsspiel" ist von ADC Blackfire Entertainment in Deutschland veröffentlicht worden. Das Spiel basiert auf dem sehr erfolgreichen Computerspiel Portal und Portal 2. Doch nicht nur Fans sollten sich das Spiel mal anschauen!

Wer den Karton das erste Mal öffnet, wird sich sicherlich wundern. Es kommt einem einiges an hübschen Material zu Tage. Miniaturen, Plastikfiguren, Kuchenstücke die sich von der Masse absetzen und eine Menge Humor. Schon die Anleitung sieht aus, wie ein Hommage zu einer Anleitung eines alten Röhrenfernsehers oder anderen technischen Geräten der 80er Jahre. Das erschließt sich zugegebener Maße aber nicht sofort.

Auch der Schreibstil der Anleitung ist eigenwillig. Immer wieder werden GlaDOS Kommentare eingestreut. „GlaDOS - was ist das?“ werden sich Spieler fragen, die das PC-Spiel nicht kennen. GlaDOS ist die Abkürzung für: Genetic Lifeform and Disk Operating System – einer künstlichen Intelligenz, die auch eine gespaltene Persönlichkeit hat.

Doch Spieler sollten sich davon nicht abschrecken lassen, denn hinter dem kleinen bisschen Story wartet dann ein durchaus spielenswertes Spiel.

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Der Aufbau:
Das Labor wird aus 15 Testkammerplättchen zusammen gebaut und bildet das Spielfeld. An den rechten Rand des Feldes werden die zwei Portalplättchen gelegt. Jeder Spieler erhält seine Spielfiguren, Kuchenstücke und seine Portalkanonenkarte. Aus der leeren Spielbox wird eine „Verbrennungsanlage“ erstellt. Auf die entsprechende Fläche werden die Aperture-Karten bereit gelegt.

Das sind dir Grundregeln:
Die rechte Seite des Spielfelds ist der „alte Laborrand“. Die linke Seite ist der „neue Laborrand“. Am Anfang werden die Testsubjekte (Spielfiguren) am „neuen Laborrand“ platziert.

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Ein Spielzug besteht aus folgenden Schritten:

Karte Spielen
- Karten bekommt man durch Testkammern und durch das Bewegen nur eines Testsubjekts
- Wenn man eine Karte spielt, kann man auf die aufgedruckte Aktion verzichten und stattdessen die Portalmarker bewegen.
- ist die Karte gespielt, wird sie umgedreht und auf den Charakter Ablagestapel gelegt. Die Funktion des Charakters beeinflusst das Spiel ab sofort.


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Eine Gruppe der eigenen Testsubjekte bewegen
- Es darf auch ein einzelnes Testsubjekt bewegt werden
- Es darf nur in eine angrenzende Testkammer gezogen werden
- Wichtig: Die Subjekte können jeweils ein Kuchenstück tragen. Die Farbe des Kuchenstücks ist egal.


Eine Testkammer aktivieren
- Dafür wird der GlaDOS Marker auf eine Kammer gestellt.
- Diese darf nur am alten Laborrand platziert werden.
- Die Kammer wird gewertet, wenn sich Testsubjekte in ihr befinden. Für die Mehrheit gibt es Kuchenstücke, neue Testsubjekte, Karten oder andere Boni.
- Wenn niemand in ihr ist, fällt die Wertung aus


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Die Testkammer wiederverwerten
- Die alte Testkammer umdrehen und Rückseite in das Spiel bringen.
- Alle auf ihr befindlichen Objekte werden aus dem Spiel genommen. Kuchen wird sogar „verbrannt“ und ist ganz aus dem Spiel.


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Das Spiel endet, wenn ein Spieler keine Testsubjekte mehr im Labor hat. Gewonnen hat derjenige, der die meisten Kuchenstücke im Labor hat.

Fazit: Der Einstieg in das Spiel ist für Portal Neulinge nicht gerade einfach. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt wird mit einem Spiel belohnt, das sich angenehm anders spielt, als vieles, was derzeit auf dem Markt ist. Es kommt eine diebische Freude auf, wenn man ein Testsubjekt des Gegners aus dem Labor „entfernt“, bevor es punkten könnte. Es ist einfach nur super, mit einem Kuchenstück des Mitspielers in der Hand durch das Labor zu fliehen um es dann zu verbrennen. Es ärgert einen dann umgekehrt unwahrscheinlich, wenn einem selber solche Dinge widerfahren. Genau das macht dann auch den Reiz des Spiels aus. Es ist nicht uneingeschränkt für jeden zu empfehlen, aber gerade für Vielspieler kann es einen Blick wert sein, die auf der Suche nach Abwechslung sind.

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