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Stadt der Spione - Estoril 1942 angespielt, Test, Rezension,

TEST // Stadt der Spione - Estoril 1942 - Spielablauf, Wertung + Fazit



Der Spielablauf: Mit dem Startspieler startend, werden Charaktertafeln auf die Schauplätze gelegt. Jeder Spieler einen, dann ist der nächste an der Reihe. Die Charaktere haben unterschiedliche Stärken, Siegpunkte und Fähigkeiten. Die Stärke ist ausschlaggebend für die Mehrheiten an einem Schauplatz, die Fähigkeiten können vorteile bringen, wie zum Beispiel einen feindlichen Spion zu versetzen, oder umzubringen. Beim Einsetzen der Charaktere sollten die Eigenschaften der einzelnen Schauplätze berücksichtigt werden. Diese wollen wir an der Stelle nicht detailliert erklären, sie finden sich aber übersichtlich in der Anleitung. Die Charaktere dürfen nur vom Rand und dann angrenzend nach innen gelegt werden.

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Haben alle Spieler ihre Spielsteine aufgebraucht, werden die Schauplätze gewertet. Der Spieler, der nach berücksichtigung von Aktionen der Charaktere und der Funktion des Schauplatzes die Mehrheit ausliegen hat, darf sich zur Belohnung den ausliegenden Spion nehmen. Erst wenn alle Schauplätze gewertet wurden, nehmen die Spieler die eigenen Spione zurück auf die Hand.

Als Vorbereitung auf die nächste Runde muss jeder Spieler entscheiden, welche sechs Spione er weiter verwenden will. Die Überzähligen werden offen vor dem Spieler abgelegt, denn sie sind am Ende noch Siegpunkte wert. Nun werden die Belohnungen aufgefüllt und der Startspielermarker und der Rundenmarker werden weiter bewegt.

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Spielende und Wertung:

Nach vier Runden und somit ca. 45-60 Minuten ist Schluss. Die Spieler addieren die Punkte ihrer Spione und schauen, ob sie eines oder mehrere Missionen erfüllen konnten. Ist das der Fall, nehmen sie sich das entsprechende Plättchen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.


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Fazit:

Das schlechte vorweg: Die Anleitung ist recht chaotisch und hat zu viele Querverweise. Das kann abschrecken, wobei die Regeln gar nicht so schwer sind. Ein Tipp an dieser Stelle: Auf Seite vier anfangen, dann zu Seite sechs springen und dann in Reihenfolge weiter. Am Ende noch mal schauen, was auf den übersprungenen Seiten steht. Nun zum Guten - und davon gibt es reichlich. Das Spiel ist spannend. Mit der richtigen Spielgruppe macht es richtig Spaß und es kann ungemein befriedigend sein, wenn man einem Mitspieler noch die sicher geglaubten Punkte aus den Händen reißt. Das Spiel kommt fast ohne Glück aus (bis auf den Schauplatz mit den Würfeln). So werden die Scharmützel um die Schauplätze schnell zum taktischen Gefecht.

Der Wiederspielwert ist durch die wechselnden Schauplätze und die wechselnden Missionen durchaus gegeben. Das Spiel ist unterm Strich mit geringen Einschränkungen zu empfehlen.

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