TEST // Carcassonne Amazonas

Test: Carcassonne Amazonas, Rezension

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Willkommen im Südamerikanischen Regenwald. Eine tropische Hitze liegt über dem Dschungel. Doch das hindert bis zu vier Forscher nicht daran, diesen zu erkunden. Für uns gibt es viel zu entdecken: Piranhas, Kaimane, Affen, Obstsorten und vieles mehr.



Dabei geht es immer den Amazonas entlang. Dieser schlängelt sich durch den Dschungel. unzählige Flussarme zweigen von ihm ab. Immer wieder sind Dörfer in den Regenwald verstreut zu finden. Wer ist der beste Forscher?

Der Spielaufbau

Die Punkteleiste wird hingelegt und jeder Spieler stellt eine Figur darauf. Nun bekommt jeder noch vier Meeple, ein Boot, und zwei Zelte bzw. Lager. Das Amazonas Starfeld wird ausgelegt und jeder setzt sein Boot an die Quelle. Die Plättchen werden gestapelt bereit gelegt. Schon kann das Spiel beginnen.

Test: Carcassonne Amazonas

So funktioniert das Spiel

Wer Carcassonne kennt, findet sich schnell zurecht. Im Uhrzeigersinn nimmt jeder Spieler ein Plättchen und legt es an, so dass alle Landschaften bündig sind. Danach darf entweder eine Meeple platziert werden, ein Lager aufgeschlagen, oder das Boot ein Feld bewegt werden.

Es gibt Dörfer und Flüsse, die Punkte bringen wenn sie komplett abgeschlossen sind. Es können Lager in Wäldern errichtet werden. Die Tiere darin bringen am Spielende Punkte.

Neu ist der Amazonas. Dieser begrenzt das bespielbare Feld auf einer Seite. Die Spieler dürfen nur bis zum letzten gelegten Amazonasplättchen bauen. Zudem liefern sich die Boote ein Wettrennen. Wird der Amazonas durch ein entsprechendes Plättchen erweitert, findet eine Amazonaswertung statt. Entsprechend der Wasserbewohner-Anzahl bekommt der erstplatzierte Punkte. Der zweite weniger und die anderen nichts. Immerhin dürfen sie ein Feld auf dem Fluss vorrücken.

Beim Spielende werden die Waldpunkte gerechnet und alle noch nicht abgeschlossenen Landschaftsteile. Dann gibt es für die Erstplatzierten auf dem Amazonas Punkte, die anderen Spieler bekommen dort zum Teil auch noch Punkte.




Fazit

“Carcassonne Amazonas” gehört ganz klar zu den hübschesten Carcassonne Spielen. Durch den Fluss, von dem zahlreichen Nebenarme weg gehen, wirkt die Landschaft wesentlich abwechslungsreicher, als zum Beispiel die Südsee aus dem letzten Jahr. Doch dies Schönheit, wird mit Variationsmöglichkeiten bezahlt. Schon von Anfang an ist die mögliche Auswahl einer Stelle zum Anlegen limitiert. Das erzeugt immer wieder das Gefühl, nicht selber zu spielen, da es keine andere Wahl gibt. Das muss nicht jede Partie so sein, aber es ist wahrscheinlicher als bei anderen Teilen. Dadurch geht Carcassonne eine deutliche Stärke zum Teil verloren.

Dafür bekommt der Spieler eine Rennen auf dem Amazonas. Manchmal ist es nicht einfach zu entscheiden, ob es mehr bringt ein Meeple zu setzen, oder besser doch das Boot zu bewegen. Es sollte aufgepasst werden, den Anschluss nicht zu verpassen.

Unterm Strich bleibt also ein sehr hübsches Spiel, das sicherlich kein schlechtes ist, aber nicht an die spielerische Klasse anderer Teile heranreicht.

Test: Carcassonne Amazonas

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