TEST // SHOPPING QUEEN

TEST // SHOPPING QUEEN

Wer zuerst kommt, shoppt zuerst: Ganz nach diesem Motto wurde das neue Spiel zur Fernsehsendung SHOPPING QUEEN entwickelt. Wer zuerst 6 neue Outfits geshoppt hat, wird SHOPPING QUEEN!

 

infos zum spiel

HUCH! hat uns SHOPPING QUEEN freundlicherweise für eine Rezension zur Verfügung gestellt.
Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung!

 

Und so funktioniert das Spiel

 

Zu Beginn werden die Outfit-Plättchen in die Mitte des Tisches gelegt, die Kategorienkarten gemischt und neben das Guido-Plättchen gelegt. Jeder Spieler erhält ein Tableau, das er offen vor sich legt. Nun kann das Spiel beginnen.

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Zuerst wird die oberste Kategorienkarte aufgedeckt. Jetzt müssen alle Spieler sich einen Begriff zu dieser Kategorie überlegen. Zum Beispiel passt zu der Kategorie „Parfüm“ „Chanel No. 5“. Wem als erster ein passender Begriff einfällt, der schnappt sich das Guido-Plättchen und nennt den Begriff. Ist der genannte Begriff korrekt, darf sich der Spieler nun ein Outfit-Plättchen aus der Mitte nehmen und auf sein Tableau legen. Dabei muss das Feld mit dem Anfangsbuchstaben des genannten Begriffes durch das Plättchen bedeckt werden. War der Begriff also „Jeans“, muss das Feld „J“ von dem Outfit-Plättchen bedeckt werden. Doch aufgepasst! Das genannte Wort darf nur mit einem Buchstaben beginnen, der auf dem Tableau des Spielers noch frei ist. Ist also das Feld mit dem Buchstaben „S“ mit einem Schuh-Kärtchen belegt, darf das genannte Wort dieses Spielers nicht mit einem „S“ beginnen. Sollte der Spieler diesen Fehler trotzdem begehen, muss er leider ein Outfit-Plättchen von seinem Tableau zurück in die Mitte legen.

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Danach wird eine neue Kategorienkarte aufgedeckt und die nächste Runde beginnt. Das Spiel ist zu Ende, sobald ein Spieler sein komplettes Tableau mit Outfit-Plättchen belegt hat.

 

Das Spielmaterial

 

Das Spielmaterial ist sehr einfach gehalten, fühlt sich aber dennoch hochwertig an. Getreu dem Motto SHOPPING QUEEN sind sowohl der Karton als auch die Karten und Plättchen in pink gehalten. Die Anleitung ist mit zwei Seiten kurz und übersichtlich. Man verschwendet nicht viel Zeit damit, komplizierte Regeln zu verstehen. Leider gibt es kein Sortiersystem für die vielen Plättchen.

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Ich will nicht lügen, ich war anfangs wirklich skeptisch, ob ein Spiel von SHOPPING QUEEN Spaß machen kann. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Es ist tatsächlich unterhaltsam und wird künftig definitiv häufiger zum Spielen ausgepackt.

Es ist sicherlich nicht sehr originell und bringt keine neuen Spieltechniken mit sich, doch es verbindet zwei altbekannte und beliebte Spiele – Stadt, Land, Fluss und Bingo – auf eine Weise miteinander, die durchaus Potential hat. Zum einen muss man sich schnell Begriffe zu einer Kategorie überlegen, mit der Schwierigkeit, dass man, vor allem gegen Ende des Spiels, nur begrenzte Anfangsbuchstaben zur Wahl hat.

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Zum anderen muss man auch ein wenig strategisch vorgehen, wie man die Plättchen auf seinem Tableau auslegt, damit man am Ende nur noch Buchstaben wie „Q“, „W“ oder „Z“ zur Auswahl hat und dadurch sein Tableau nicht komplett auslegen kann. Zugegeben, Mode-Begeisterten wird dieses Spiel sicherlich um einiges mehr Spaß machen, aber genau auf diese Gruppe zielt das Spiel ja auch ab.

Das merkt man schon beim Lesen der Anleitung: Das Spiel ist klar auf die Zielgruppe Frauen ausgelegt. In der Anleitung wird konsequent nur von „Spielerinnen“ gesprochen. Sicherlich ist dies ein Aspekt, der diskussionswürdig ist, in Anbetracht der Fernsehshow, an die das Spiel angelehnt ist, meiner Meinung nach jedoch vertretbar. Kleine Mankos gibt es auf jeden Fall bei dem Spielmaterial.

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Zum einen gibt es für die 83 Outfit-Plättchen leider kein Sortiersystem. Das heißt, man ist vorher erst einmal ein paar Minuten damit beschäftigt, die Plättchen zu sortieren. Und anstatt eine Guido-Plättchens wäre eine kleine Guido-Figur sicherlich ratsamer gewesen, wenn man bedenkt, dass man sich laut Anleitung das Guido-Plättchen schnappen, also aufheben soll. Es ist wesentlich einfacher etwas zu schnappen, was mehr als 2mm vom Tisch aufragt. Wir sind dann kurzerhand dazu übergegangen, einfach draufzuhauen, als wäre es ein Buzzer. Das funktioniert auch gut.

Alles in allem ist SHOPPING QUEEN – Stadt, Land, Fashion sicherlich keine Weltneuheit oder revolutionär, dennoch, durch die kurze Spieldauer und die unterhaltsame Kombination zweier geliebter Spielideen, ist es ein Spiel, das sehr unterhaltsam ist und gut für ein Intermezzo am langen Spielabend geeignet ist.

 

Wertung zum spiel

 

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Tags: 20 Minuten, Auslegen, Set sammeln, Muster bilden, 2-4 Spieler

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