Test | Last One Alive

Test | Last One Alive

Die Zombie-Apokalypse hat begonnen. Die letzten Überlebenden rüsten sich aus und verbarrikadieren sich. Sie nutzen Kettensägen, Pistolen, Äxte… Was eben zu finden ist. Es geht nur darum zu überleben bzw. die Zombies dazu zu bringen, zuerst die anderen zu töten. Alles ist erlaubt, um der letzte Überlebende zu sein! Die Frage ist nur: Wer wird überleben?

„Last One Alive“ will ein kurzweiliges Zombie-Würfelspiel sein. Kann es diesen Anspruch erfüllen, oder langweilt es zu Tode? Das erfahrt ihr in unserem Test.

 

info

Ares Games hat uns "Last One Alive" freundlicherweise für eine Rezension zur Verfügung gestellt.

Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung!

 

 

 

Battle Royal in der Zombie-Apokalypse

In „Last One Alive“ würfeln zwei bis fünf mutige Zombiejägerinnen und Zombiejäger um die Wette, um als Letzter am Leben zu bleiben. Dafür werden vier verschiedene Arten von Würfeln genutzt: Schwarzen Zombiewürfel lassen (wie der Name schon nahelegt) Zombies entstehen, rote Schuss-Würfel mähen diese wiederum nieder und die weißen Item- sowie die gelben Barrikaden-Würfel bringen Gegenstände ein.

 

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Dass „Last One Alive“ sich und das Thema nicht so ganz ernst nimmt, wird bereits beim ersten Blick in das sehr überschaubare vierseitige Regelbuch klar. So soll die Person das Spiel beginnen, die zuletzt einen Zombie gesehen hat (nicht unbedingt höchstpersönlich). Reihum werden dann die Würfel geworfen, Zombies abgeschlachtet, Items gesammelt oder Barrikaden errichtet. Dabei dürfen immer vier Würfel ausgewählt werden. Welche Würfel dabei geworfen werden, entscheidet jeder selbst. Wobei die schwarzen Würfel die Zombies nicht bei einem selbst, sondern bei der Person auftauchen lassen, die als nächstes an der Reihe ist. Von diesen Würfeln muss zu Beginn des Spiels immer einer zusätzlich geworfen werden.

Die Gegenstände und Barrikaden, die durch weiße und gelbe Würfel eingesammelt werden, können auf der eigenen, kleinen Spielerkarte untergebracht werden. Dafür sind dort genau drei Plätze vorhanden. Die Pistole kann beispielsweise eingesetzt werden, um die Anzahl der gewürfelten Treffer vor dem Wurf zu verdoppeln oder nach dem Wurf einen Würfel erneut zu werfen. Man kann also entweder das eigene Glück herausfordern oder etwas nachhelfen, sollten die Würfel mal nicht so fallen wie erhofft. Sollte allerdings ein Zombie-Apokalypsen-Marker ins Spiel kommen, erhöht sich die Anzahl der Zombie-Würfel, die zusätzlich geworfen werden müssen.

 

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So trifft man zu Beginn eher auf ein bis zwei Zombies, während es in späteren Runden durchaus mal sechs bis zehn werden können. Sollte es einem der wackeren Zombiemörder gelingen, drei oder mehr Zombies auf einmal zu eliminieren, gibt es als Belohnung einen „Helden-Marker“. Dieser kann ausgegeben werden, um einen oder alle Würfel nach einem missratenen Wurf erneut zu werfen. Ansonsten stehen noch Varianten mit mehreren Leben pro Person oder einem Tag-Nacht-Zyklus zur Verfügung. Nachts tauchen dann mehr Zombies auf als tagsüber.

Tags: 2-5 Personen, push your luck, Partyspiel, Würfelspiel

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